Staatsminister Thorsten Glauber würdigt Engagement der Bamberger Familiendruckerei mit Auszeichnung des „Umwelt- und Klimapakt Bayern“.
„Wir fühlen uns geehrt, die Urkunde für den Umwelt- und Klimapakt persönlich von Umweltminister Thorsten Glauber in Empfang nehmen zu können“, sagt Klaus Lindenmayr, Inhaber von Digitaldruck Bamberg. „Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns schon seit vielen Jahren am Herzen.“ Bereits 2013 begann die Familiendruckerei mit den ersten freiwilligen Maßnahmen. Umweltminister Thorsten Glauber zeigte sich beeindruckt von der langen Tradition der Bamberger Familiendruckerei sowie dem langjährigen und kontinuierlichen Engagement für die Umwelt.
Er sagte:„Digitaldruck Bamberg zeigt auf, dass sich auch ein kleines Unternehmen freiwillig über gesetzliche Bestimmungen hinaus für mehr Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen kann. Wir blicken auf eine vierte Generation bei der Familie Lindenmayr und dem Unternehmen Digitaldruck Bamberg. Wenn man hört, wie sich das Unternehmen entwickelt hat, muss man sagen, eine beindruckende Zeitreise hier in Bamberg. Ich gratuliere der Digitaldruck Bamberg zur erstmaligen Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt.“ Auch der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann, würdigte das Engagement des modernen Handwerksbetriebes: „Klaus Lindenmayr engagiert sich für sein Unternehmen und auch gesellschaftlich am Wirtschaftsstandort.“ Dies spiegele auch die Auszeichnung wider.
Der Umwelt- und Klimapakt ist eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft. Es geht dabei darum, Lösungen im Umgang mit herausragenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln, um damit Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen und Betrieben voranzubringen. Die Voraussetzung für eine Teilnahme von Unternehmen ist dabei hoch. Sie müssen zusätzlich zu den gesetzlichen Regeln höhere Vorgaben erfüllen und dies im Rahmen der Antragstellung nachweisen. Die Teilnahme erfolgt zunächst für drei Jahre, mit Option auf Verlängerung.
Green Printing und die Nachhaltigkeitsziele der UNO (SDGs)
Was das Bamberger Familienunternehmen in diesem Bereich auszeichnet: Es arbeitet beispielsweise mit 100 Prozent FSC zertifiziertem Papier, davon 30 Prozent Recyclingpapier und berät Kunden zu „Green Printing“ sowie zu ökologischen Materialalternativen. „Obwohl dies ein kleines bisschen teurer ist, wird diese Idee sehr gut angenommen“, sagt Lindenmayr. Es ist eine der Maßnahmen, mit denen Digitaldruck Bamberg die fünf Teilbereiche der SDGs (Nachhaltigkeitsziele der UNO) unterstützt. Dazu gehört auch, dass das Unternehmen im gesamten Produktionsprozess auf Lösemittel verzichtet.
Möglichst nachhaltiger Transport und Energieeinsparungen
Der Finalist bei den Deutschen Druck- & Medienawards 2022 achtet auch auf nachhaltige Transportwege, ein weiteres wichtiges Kriterium für den Umwelt- und Klimapakt. Wo dies möglich ist, beliefert Digitaldruck Bamberg mit dem e-Roller. Dies betrifft ungefähr die Hälfte aller Lieferungen. „Bei den anderen 50 Prozent ist dies aus Gewichtsgründen nicht realisierbar“, berichtet Lindenmayr. Indem Bestellungen möglichst gebündelt werden, lassen sich auch Teillieferungen vermeiden.
Seit 2025 erfasst Digitaldruck Bamberg auch die Maschinenlaufzeiten sowie deren Stromverbrauch. Auf dieser Datenbasis sollen künftig Leerlaufzeiten vermieden und der Stromverbrauch noch weiter reduziert werden. Ein positiver Nebeneffekt: Es entsteht weniger Abwärme, die energieintensive Kühlprozesse notwendig macht. Auch wegen all dieser Maßnahmen wurde Digitaldruck Bamberg im vergangenen Jahr als „Unternehmer der Zukunft“ ausgezeichnet.
Mit dem Erreichen des „Umwelt- und Klimapakts Bayern“ hat das Unternehmen nun eine weitere Etappe erfolgreich gemeistert. Doch es wird nur einen kurzen Moment des Innehaltens geben. Denn die nächsten Projekte und Maßnahmen sind schon in Vorbereitung, wie Klaus Lindenmayr während der kurzen Betriebsbesichtigung mit Umweltminister Thorsten Glauber erläuterte.








